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Unser Haus

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Die geschichtliche Entwicklung des Kinderhauses:

 

Am 1. Mai 1975 war die Grundsteinlegung des Kindergartens St. Josef.

Das Kinderhaus liegt in der Ortsmitte von Weidach, direkt unterhalb der Kirche und des Pfarrheimes. Das Haus wurde großzügig gebaut für fünf Gruppen. Der Garten umschließt unser Kinderhaus und bietet viel Platz zum Spielen.

In den ersten Jahren wurden zwei Gruppen betreut. Von 1976 – 1981 gab es einen Modellversuch mit einer italienischen Gruppe u. einer italienischen Erzieherin.

Von 1990 – 1995 wurde in der Turnhalle eine Notgruppe eingerichtet und somit der Kindergarten mit fünf Gruppen besetzt.

Im Mai 1995 zog die 5. Gruppe in den neu gebauten Kindergarten St. Christophorus. So schwer der Abschied von der Schmetterlingsgruppe fiel, das Kinderhaus hatte seine Turnhalle wieder. Bei der 20-jährigen Jubiläumsfeier vom Kindergarten konnte ein neuer Personalraum und eine Geländerutsche eingeweiht werden.

Der Kindergarten wurde im Jahr 2004 generalsaniert. Die Cafeteria in unserer Eingangshalle wurde von Eltern in Eigenleistung erbaut. Mit einer Künstlerin zusammen wurde der Hundertwasserturm vor unserem Kinderhaus gestaltet.

Im Jahr 2005 wurde der Kindergarten auf ein Kinderhaus erweitert, indem eine Krippengruppe eingerichtet wurde.

Im März 2014 wurde der Krippenbereich komplett umgebaut und eine zweite Krippengruppe eingerichtet. Das ganze Kinderhaus wurde mit einer Brandschutzanlage ausgestattet.

Seit September 2019 haben wir vorrübergehend eine sechste Gruppe, die im nebenliegenden Pfarrheim betreut wird.

Unser Träger ist die katholische Kirchenstiftung St. Josef der Arbeiter.

  

Unsere Öffnungszeiten:

Montag - Donnerstag    von 7.00h - 16.30h

Freitag                        von 7.00h - 14.00h

 

 

 



 

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Der Träger

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Grußwort von Bürgermeister Gerhard Hock

 

In unserem Kinderhaus St. Josef, Weidach, sind die Kleinen die Größten. Sie stehen im Mittelpunkt, um sie dreht sich hier alles. Ihr frohes Lachen und ihr lebhaftes Herumtollen sind der beste Beweis dafür, dass sie sich geborgen und gut aufgehoben fühlen.

Das Kinderhaus St. Josef besteht nun seit über 40 Jahren und ist Ausdruck kompetenter, kirchlich und gemeindlich getragener Kinderbetreuung, denn hier wurde und wird  mehr als nur "Betreuung" geboten. Dieses Kinderhaus bietet Betreuungsplätze für zwei Krippengruppen und drei Kindergartengruppen und ermöglicht damit die Kinderbetreuung von 12 Monaten bis zum Schuleintritt. Ein so schönes Haus zu haben, einen Platz, wo man unbehelligt spielen und Kind sein kann – ein solches Haus gehört wahrscheinlich zum Schönsten, was Kinder haben können. 

Hier in Weidach gibt es somit ein Kinderhaus, das aus meiner Sicht auf die Bedürfnisse, Wünsche und letztlich auf die verschiedenen Lebenswege von Kindern unterschiedlichen Alters hervorragend abgestimmt ist. Dies wird auch aus dem Leitbild des Kinderhauses deutlich in dem es heißt: „Von Herzen gern möchten wir Sie und Ihre Kinder auf diesem Weg begleiten und „Zeit für Entfaltung“ ermöglichen“.

 

Die Beteiligung am Umbau des Kinderhauses St. Josef ist ein erneutes Zeichen für den erklärten Willen der Gemeinde Durach, unseren Ort kinder- und familienfreundlich zu gestalten. Der Gemeinderat hat früh erkannt, dass der Ausbau der Kinderbetreuungsmöglichkeiten  von zentraler lokalpolitischer Bedeutung ist. 

Ein bedarfsgerechtes Betreuungsangebot  ist die Voraussetzung, um die allseits geforderte Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu ermöglichen. Darauf hat der Gemeinderat bereits seit Jahren mit einem vielfältigen Betreuungsangebot reagiert.

 

Die Aufgaben eines Kinderhauses sind gewiss nicht einfach. Geht es doch darum, Kinder einerseits Kinder sein zu lassen, und andererseits damit anzufangen, sie auf das Leben vorzubereiten. Dies ist den Mitarbeiterinnen in diesen vier Jahrzehnten mehr als gelungen. Das Kinderhaus St. Josef will ein Ort sein, an dem die unterschiedlichen Kinder mit ihren Familien willkommen sind und zu einer Gemeinschaft zusammenfinden. Diesen Spagat zu schaffen, finde ich bewundernswert und ich danke daher den Mitarbeiter-Teams für diese Leistung sehr herzlich. Ein ebenso herzlicher Dank gilt den Eltern, die diese Arbeit im Elternbeirat aber auch durch eigene Initiativen und Aktivitäten bereichern sowie dem Träger der Einrichtung, der Katholischen Pfarrei Durach-Weidach.

 

Gerhard Hock

Erster Bürgermeister

 

 

 

  

Grußwort von Pfarrer Josef Gomm

 

Unser Kinderhaus hat als Logo für seine Konzeption die Rose gewählt.

Die Rose spricht uns unwillkürlich an: Sie ist nicht nur schön zum Anschauen, das Besondere an ihr ist auch ihr bezaubernder Duft. Sie braucht aber auch ihre Rahmenbedingungen, die Pflege und Beachtung.

Gott hat uns unsere Kinder anvertraut. Sie sind die wertvollsten Geschöpfe in seiner Schöpfung, und noch schöner als Rosen. 

Auch als kirchliches Kinderhaus sehen wir unsere Verantwortung darin, die unvergleichliche, gottgegebene Würde eines jeden Kindes zu achten: ihm zu helfen, sich zu einer liebenswerten, lebenstüchtigen Persönlichkeit zu entwickeln.

Eine schöne Aufgabe, für die wir unser Bestes geben wollen.

 

Und Gott gebe seinen Segen dazu!

Pfarrer Josef Gomm

 

 

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Unser Team

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Kinderhausleitung: Frau Christine Zimmermann

 Stellvertretende Leitung: Frau Nina Neri

Krippenleitung: Frau Valentina Mörz

 

Unser pädagogisches Team besteht aus Erzieherinnen und Kinderpflegerinnen, die in Voll- und Teilzeit arbeiten. Wir arbeiten im Gruppendienst sowie gruppenübergreifend.

Einmal wöchentlich trifft sich unser Team. Wir erarbeiten Rahmenpläne und Projekte und reflektieren unsere Arbeit. Feste, Feiern und Elternabende werden geplant und Absprachen getroffen. Im Mittelpunkt steht immer wieder die Frage: „Was brauchen die Kinder und Eltern, die unsere Einrichtung besuchen und wie können wir sie pädagogisch wertvoll unterstützen?“

 

Es ist uns wichtig, dass unser gesamtes Team sein pädagogisches Handeln in regelmäßigen Teamsitzungen und Fortbildungen reflektiert, sich mit verschiedenen Themen kritisch auseinandersetzt und dadurch in seiner Erzieherpersönlichkeit weiterwächst.

 

Als gemeinsamen Teamgedanken möchten wir Ihnen diesen Spruch für Ihr Leben und für Ihren Alltag in Ihren Familien mitgeben:

 

 

Wir schenken jedem Kind mit seinen Eltern eine Blume:

„Die Blume hat fünf Blütenblätter, sie soll Euch vieles vermitteln, Ihr werdet verstehen...

Wir schenken Euch ein Blütenblatt mit Offenheit.

Wir wollen offen sein für die Wünsche der Kinder und Eltern und freuen uns über offene Kinderarme und Eltern, die auf uns zukommen.

Das zweite Blütenblatt heißt Zeit schenken.

Wir schenken allen Kindern und Eltern unsere Lebenszeit und freuen uns, dass wir sie mit Euch teilen dürfen.

Das Lachen ist das dritte Blütenblatt unserer Blume.

Wir schenken allen unser Lachen und freuen uns über jedes Echo in unserem Kindergarten, das uns lachend begleitet.

Mit dem vierten Blütenblatt verbinden wir den Glauben.

Wir wünschen allen den Glauben, dass sich alles zur rechten Zeit entfaltet und zum Guten wendet. Außerdem wünschen wir jedem die Erfahrung, sich in Gottes Hand geborgen zu fühlen.

Das fünfte Blütenblatt schenkt allen Kindern und Eltern die Liebe.

Wir wünschen jedem das Gefühl geliebt zu sein, so wie der himmlische Vater uns liebt, denn die Liebe gibt uns den Lebenssinn. Nur durch die Liebe ist das Leben freudige Erfüllung."

          

 

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Unsere Pädagogik

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Was braucht eine Rose, um sich optimal entfalten zu können?

Es ist zwar genetisch festgelegt, ob die Rose eine gelbe oder rote Blüte bekommt, doch wie schön sie wirklich blüht, hängt davon ab, wie gut sie gepflegt, gedüngt und gegossen wird. Sie braucht ein freies Plätzchen Erde an einem richtigen Standort und die Kraft des Regens, das Licht und die Wärme der Sonne. Die Rose braucht zu ihrem Gedeihen einen liebevollen Gärtner, der ihr Freiheit gibt und an sie glaubt, dass sie zum richtigen Zeitpunkt blühen wird.

 

Was braucht ein Kind, um sich optimal zu entfalten?

Es ist wie bei der Rose. Auch das Kind hat genetisch festgelegte Eigenschaften mitgebracht, für sein Leben auf der Erde. Es ist offen, begeisterungsfähig, intelligent, spontan und voller Lebensenergie – einfach göttlich. Damit das Kind diese Eigenschaften weiter entfalten und sich entdecken kann, braucht es Erzieher, die sich dessen bewusst sind und ihm Zeit schenken und es begleiten.

Mit diesem Verständnis schaffen wir eine Umgebung von Einfühlung, Freiraum und Geduld.  Wir schenken den Kindern  dadurch Raum und Zeit für Entfaltung.

 

Unsere Ziele und Basiskompetenzen, die wir uns für die Erziehung und Bildung gesetzt haben:

 

Förderung der motivationalen Kompetenz:

Wir sind den Kindern Wegbegleiter in die Entfaltung ihrer Persönlichkeit und ihrer Stärken.

Durch die eigene Mitbestimmung (Partizipation) von Spielmaterial, Partner, Ort und Spieldauer kann Ihr Kind selbst entscheiden, wo es spielen möchte. Es findet seinen Platz in der Gruppe, lernt sich in Gruppenregeln einzuleben und mit Lachen und Weinen umzugehen.

Nach dem Motto von Maria Montessori „Hilfe zur Selbsthilfe“, motivieren wir Ihr Kind, Dinge auszuprobieren und geben ihm dabei Hilfestellung wenn es Unterstützung benötigt.

Ihr Kind lernt dadurch lebenspraktische Aufgaben altersgerecht zu bewältigen und baut so Ressourcen für das eigene Leben auf (Resilienz).

 

Förderung der Orientierungs-und Wertekompetenz:

Wir unterstützen die Kinder auf dem Weg zu einem beziehungsfähigen, wertorientierten und erfüllten Menschen.

Leo Buscaglia sagt: „Das Vorbild ist das Wichtigste in der Erziehung; deshalb mach aus Dir selbst den glücklichsten, wunderbarsten Menschen der Welt.“

Unsere Erzieher sind bestrebt Vorbild zu sein und setzen sich immer wieder bewusst mit sich selbst auseinander. Es ist unsere Absicht dem Kind soviel positive Gedanken mitzugeben wie nur möglich. Wir vermitteln den Kindern die Möglichkeiten einer gewaltfreien Konfliktlösung mit Einfühlen und Verstehen.

Ein Kind lernt etwa 10% über das Wort und 90% über das Vorbild.

Wir schaffen durch die Gestaltung des Kinderhauses und der Gruppenräume eine Atmosphäre der Entspannung und der Freiräume für Ihre Kinder. Die Kinder werden mit den Werten der Achtung und der Freude durch die Rituale des Jahreskreises begleitet.

 

 Förderung der sozialen Kompetenz:

Es ist uns wichtig, dass die Kinder lernen, für sich Entscheidungen zu treffen und die Bedürfnisse anderer dabei zu spüren und zu achten.

Durch den Umgang miteinander lernen die Kinder ihre Bedürfnisse zu spüren. Wir geben ihnen Hilfestellung diese auszudrücken und erfüllen zu können, unter dem Aspekt, den anderen in seinen Vorstellungen zu achten. Da wir gruppenorientiert arbeiten, fließt in dieses Gefüge ganz automatisch der Respekt und die Achtung von der Vorstellung anderer ein. Wir vermitteln den Kindern das Gefühl von Klarheit, Geborgenheit und Zugehörigkeit.

 

 Förderung der kognitiven Kompetenz:

Wir vermitteln den Kindern kognitives Wissen, Sprach- und Denkfähigkeit und setzen so für das Lernen, die Schule und das weitere Leben des Kindes einen Grundstein. In den Beschäftigungskreisen, Projekten und in der Freispielzeit wird den Kindern auch kognitives Wissen vermittelt. Das Kind lernt und erfährt das Leben über das Ausprobieren und Entdecken. Der Erzieher ist als sprachliches Vorbild sehr wichtig, da der Großteil des Alltags über die Sprache begleitet wird.

 

Förderung der kognitiven Kompetenz im Bereich der Fantasie und Kreativität:

Wir bieten den Kindern Anregung und Material der verschiedensten Art, um sie in ihrem Entfaltungsprozess und in ihrer Kreativität ganzheitlich zu unterstützen.

Es ist uns wichtig, dass die Kinder die unterschiedlichen Beschaffenheiten von Materialien kennen und spüren lernen.

Wir legen großen Wert darauf, dass unsere bereitgestellten Materialien alle Sinne ansprechen und zum Ausprobieren und Erleben motivieren. Kinder wollen experimentieren. Im Vordergrund steht für uns hierbei die Erfahrung und der damit verbundene Lernprozess, den das Kind macht und nicht das Endprodukt. Ein Kind lernt am Besten aus Erfahrungen heraus, die es sammelt. Es lernt vom Greifen zum Begreifen. 

 

Förderung der physischen Kompetenz:

Unsere Räume, unser Garten und die offenen Angebote bieten viele Bewegungschancen. Die gesamte Entwicklung des Kindes wird dadurch positiv beeinflusst.

Unsere Halle, die Turnhalle und unser großer Garten bieten viel Platz zum Bewegen und zum Ausprobieren. In der Freispielzeit haben die Kinder die Möglichkeit, auch in der Halle zu spielen. Das Kind kann seine Fähigkeiten entdecken und seinen Körper in den verschiedenen Bewegungen spüren und erfahren (zum Beispiel beim Rollbrett fahren, toben im Bällebad usw.).

 

 Förderung der Orientierungs- und Wertekompetenz:

Wir vermitteln den Kindern das Gefühl, dass sie Gotteskinder sind, geborgen und beschützt in seiner Hand.

„Wir heißen Kinder Gottes und sind es auch“ so schreibt der Apostel Paulus. Diesen Gedanken tragen wir in uns und geben ihn an die Kinder weiter. Durch religiöse Rituale wie gemeinsames Beten oder das Feiern von Festen im Jahreskreislauf wird dies unterstützt und intensiviert (zum Beispiel: Weihnachten, Ostern...).

 

 Förderung der sozialen Kompetenz:

Es ist uns wichtig, dass alle Kinder, Eltern und Gäste sich in unserem Kinderhaus wohlfühlen.

Durch das gemeinschaftliche und wertschätzende Miteinander wird das Gemeinschaftsgefühl gestärkt.

Wir bieten eine angenehme Atmosphäre und sind jederzeit für Eltern und Kinder da. Unsere Räume werden liebevoll von den Kindern mitgestaltet.

Wir sind für die Eltern gerne Wegbegleiter in ihrem Erziehungsalltag bei Erziehungsfragen.

 

 

 

 

Unsere erzieherische Grundhaltung - Gewaltfreie

Kommunikation

  

Im September 2015 haben wir begonnen das Modell der „Gewaltfreien Kommunikation“ nach Marshall B. Rosenberg in unsere Kinderhauspädagogik zu integrieren. Die Basis hat das Team im Training mit einer CNVC-zertifizierten Trainerin erlernt und die Weiterbildung wird stetig fortgeführt.

 

Zu unserem Leitbild: „Wir schenken Zeit für Entfaltung“ ist dieses Konzept eine Vertiefung mit der wir den Kindern in unserem Kinderhaus mehr Unterstützung füreine wertorientierte, beziehungsfähige und sich selbst wahrnehmende Entwicklung geben. Die Gewaltfreie Kommunikation ist auf 4 Schritten aufgebaut.

 

Der Erzieher zeigt sich mit seiner Präsenz offen und zugewandt für das Anliegen des Kindes. In dieser Haltung ist der Erzieher in sich klar und gibt dem Kind Unterstützung und Sicherheit. Durch die „Gewaltfreie Kommunikation“ lernen die Kinder nicht nur ihre Gefühle zu spüren und ihre Bedürfnisse zu benennen sondern auch sich selbst und andere zu achten und wahrzunehmen.

 

Mit dieser Pädagogik unterstützen wir gleichzeitig die Prävention zur sexualisierten Gewalt. Es ist uns wichtig, dass die individuellen Grenzen respektiert werden. Das Kind wird in seinem Bedürfnis nach Nähe, Zuwendung und Körperkontakt respektiert. Es lernt ein klares „Nein“ auszusprechen, wenn es sich in seiner Intimsphäre gestört fühlt.

 

 

Unser Schutzkonzept für jedes Kind:

 

Die Verantwortung für die Erstellung eines Schutzkonzeptes liegt bei Träger und Leitung.

Die Umsetzung eines institutionellen Schutzkonzeptes wird getragen durch die innere Haltung aller päd. Mitarbeiter.

Folgende Leitsätze zum Schutz der Kinder gibt es in unserem Kinderhaus:

 

 Angemessenes Verhältnis von Nähe und Distanz:

 

Jeder Erzieher reflektiert sein Erzieherverhalten um den Kindern in einem angemessenen Verhältnis von Nähe und Distanz begegnen zu können.

 

Regelmäßige Fortbildungen zum Schutzkonzept:

Unser Team setzt sich immer wieder mit neuen Richtlinien und unserem Schutzkonzept auseinander und ist offen für Veränderungen und Erweiterungen des Konzepts.

 

Prävention als Erziehungshaltung:

Sicherstellen von einem achtsamen und umsichtigen Umgang mit dem Kind.

 

Beschwerdemanagement:

Wir sind offen für die Anliegen der Eltern und Kinder.

 

Erziehungspartnerschaft:

Wir unterstützen die Kinder, ein positives Körpergefühl aufzubauen, ihren Körper kennen zu lernen und ein Körperbewusstsein zu entwickeln.

 

Partizipation:

Mitwirken der Kinder beim Gestalten des pädagogischen Alltags. Die Kinder dürfen am Gruppenalltag sowie an Entscheidungen mitbestimmen.

 

Klare Regeln und Strukturen:

Es ist uns ein großes Anliegen die Aufsichtspflicht umsichtig und verantwortungsvoll zu gestalten.

 

 Wir handeln bei allen Kindern des Kinderhauses nach dem Schutzkonzept im Rahmen des § 8 a SGBVIII.