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Unsere Pädagogik

Veröffentlicht in Über Uns

Was braucht eine Rose, um sich optimal entfalten zu können?

 

Es ist zwar genetisch festgelegt, ob die Rose eine gelbe oder rote Blüte bekommt, doch wie schön sie wirklich blüht, hängt davon ab, wie gut sie gepflegt, gedüngt und gegossen wird. Sie braucht ein freies Plätzchen Erde an einem richtigen Standort und die Kraft des Regens, das Licht und die Wärme der Sonne. Die Rose braucht zu ihrem Gedeihen einen liebevollen Gärtner, der ihr Freiheit gibt und an sie glaubt, dass sie zum richtigen Zeitpunkt blühen wird.

 

Was braucht ein Kind, um sich optimal zu entfalten?

 

Es ist wie bei der Rose. Auch das Kind hat genetisch festgelegte Eigenschaften mitgebracht, für sein Leben auf der Erde. Es ist offen, begeisterungsfähig, intelligent, spontan und voller Lebensenergie – einfach göttlich. Damit das Kind diese Eigenschaften weiter entfalten kann, sich entdeckt, braucht es Erzieher, die sich das bewusst gemacht haben.

Wir sind einfühlend in den Raum und die Möglichkeiten, die Kinder in sich spüren. Mit diesem Verständnis schaffen wir eine Umgebung von Einfühlung, Freiraum und Geduld. Wir schenken den Kindern Raum und Zeit für Entfaltung.

 

Unsere Ziele:

 

Wir sind den Kindern Wegbegleiter zur eigenen persönlichen Entfaltung und zur Selbständigkeit.

Durch die eigene Bestimmung von Spielmaterial, Partner, Ort und  Spieldauer kann Ihr Kind sich, seine Stärken, seine Beziehungen zu anderen Kindern erfahren. Es findet seinen Platz in der Gruppe, lernt sich unter Gruppenregeln einzuleben und mit Lachen und Weinen umzugehen.

Sein ganzes Umfeld erlaubt ihm hier mit den menschlichen Gefühlen altersgemäß und entsprechend seiner Erfahrungen umzugehen. „Hilfe zur Selbsthilfe“ unter diesem Motto von Maria Montessori geben wir den Kindern die Möglichkeit, ihren Erfahrungsraum zu entdecken und aus eigener Motivation heraus den Selbständigkeitsprozess zu entfalten. Wir sind da, unterstützen Ihr Kind so, dass es sich z. B. selbst anzieht, seinen Teller spült und seine ausgesuchten Spielsachen aufräumt.

Ihr Kind lernt dadurch lebenspraktische Aufgaben altersgerecht zu bewältigen.

 

 

Wir unterstützen die Kinder auf dem Weg zu einem beziehungsfähigen, wertorientierten, erfüllten Menschen.

Leo Buscaglia sagt: „Das Vorbild ist das Wichtigste in der Erziehung; deshalb mach aus Dir selbst den glücklichsten, wunderbarsten Menschen der Welt.“

Wir Erzieher sind bestrebt Vorbild zu sein und setzen uns immer wieder bewusst mit uns selbst auseinander. Es ist unsere Absicht dem Kind soviel positive Gedanken mitzugeben als nur möglich...

Ein Kind lernt etwa 10% über das Wort und 90% über das Vorbild. 

Wir schaffen durch die Gestaltung des Kinderhauses und der Gruppenräume eine Atmosphäre der Entspannung und der Freiräume für Ihre Kinder. Die Kinder werden mit den Werten der Achtung und der Freude durch die Rituale des Jahreskreises begleitet.

Wir vermitteln den Kindern die Möglichkeiten einer gewaltfreien Konfliktlösung mit Einfühlen und Verstehen. 

 

 

 

Es ist uns wichtig, dass die Kinder lernen, für sich Entscheidungen zu treffen und die Bedürfnisse anderer dabei zu achten.

Durch den Umgang miteinander lernen die Kinder ihre Bedürfnisse zu spüren. Wir geben ihnen Hilfestellung diese ausleben zu können unter dem Aspekt, den Anderen in seinen Vorstellungen zu achten. Da wir gruppenorientiert leben, fließt in dieses Gefüge ganz automatisch der Respekt und die Achtung von der Vorstellung anderer ein. Gemeinsam besprochene Gruppenregeln und Grenzen verlangen nach Annahme. Dies vermittelt den Kindern das Gefühl von Klarheit, Geborgenheit und Zugehörigkeit.

Erlebbar wird dadurch das Gefühl „ich bin hier so wichtig, dass man auf mich achtet und auf mich eingeht“. Daraus ergibt sich, dass Höflichkeit auch zu unseren Umgangsregeln zählen (zum Beispiel. „Bitte“ oder „Danke“).

 

 

Wir vermitteln den Kindern kognitives Wissen, Sprach- und Denkfähigkeit und setzen so für das Lernen, die Schule und das weitere Leben des Kindes einen Grundstein.

In den Morgenkreisen, Projekten und in der Freispielzeit wird den Kindern auch kognitives Wissen vermittelt. Das Kind lernt und erfährt das Leben über das Ausprobieren und Entdecken. Die sprachliche Ausdrucksfähigkeit steht im Mittelpunkt aller Wissensvermittlung.

 

 

 

Wir bieten den Kindern Anregung und Material der verschiedensten Art, um sie in ihrem Entfaltungsprozess und in ihrer Kreativität ganzheitlich zu unterstützen.

Es ist uns wichtig, dass die Kinder die unterschiedlichen  Beschaffenheiten von Material kennen und spüren lernen.

Wir legen großen Wert darauf, dass unsere bereitgestellten Materialien alle Sinne ansprechen und zum Erleben motivieren. Kinder wollen experimentieren. Die Erfahrung ist wichtig, nicht das Endprodukt, denn ein Kind lernt nur aus Erfahrungen und durch das Begreifen und nicht durch das Reden. Für ein Kind ist das „Reden“ zu abstrakt.

 

 

 

 

 

Unsere Räume und Angebote bieten viel Bewegungsmöglichkeiten. Dadurch entdecken die Kinder ihren Körper. Die gesamte Entwicklung des Kindes wird dadurch positiv beeinflusst.

Unsere Halle, die Turnhalle und unser großer Garten bieten viel Platz zum Bewegen und zum Ausprobieren. In der Freispielzeit haben die Kinder die Möglichkeit, auch in der Halle zu spielen. Das Kind kann seine Fähigkeiten entdecken und seinen Körper immer mehr spüren (zum Beispiel: Rollbrett fahren, toben im Ballbett usw.).

 

 

 

 

Wir vermitteln den Kindern das Gefühl, dass sie Gotteskinder sind, geborgen und beschützt in seiner Hand.

„Wir heißen Kinder Gottes und sind es auch“ so schreibt der Apostel Paulus. Diesen Gedanken tragen wir in uns und geben ihn an die Kindern weiter. Durch religiöse Rituale wie gemeinsames Beten oder das Feiern von Festen im Jahreskreislauf wird dies unterstützt und intensiviert (zum Beispiel: Weihnachten, Ostern...).

 

 

Es ist uns wichtig, dass alle Eltern, Kinder und Gäste sich wohlfühlen in unserem Kinderhaus.

Wir bieten eine angenehme Atmosphäre und sind jederzeit für Eltern und Kinder da. Unsere Räume werden liebevoll von den Kindern mitgestaltet.

Wir sind offen bei der Bewältigung, der Verarbeitung und der Orientierung für Eltern in ihrem Erziehungsalltag.

 

 

 

 

 

Ich will verstehen, was du brauchst....

 

Projekt „Gewaltfreie Kommunikation“

nach M. Rosenberg

 

Im September 2015 haben wir begonnen das Modell der „Gewaltfreien Kommunikation“ nach Marshall . Rosenberg in unsere Kinderhauspädagogik zu integrieren. Die Basis hat das Team im Training mit einer CNVC-zertifizierten Trainerin erlernt und die Weiterbildung wird stetig weitergeführt. 

 

Zu unserem Leitbild: „Wir schenken Zeit für Entfaltung ist dieses Konzept eine Vertiefung mit der wir den Kindern in unserem Kinderhausmehr Unterstützung für eine wertorientierte, beziehungsfähige und sich selbst wahrnehmende Entwicklung geben. Die Gewaltfreie Kommunikation ist auf 4 Schritten aufgebaut. 

 

Der Erzieher zeigt sich mit seiner Präsenz für das Anliegen des Kindes. In dieser Haltung ist der Erzieher in sich klar und gibt dem Kind Unterstützung und Sicherheit. Durch die „Gewaltfreie Kommunikation“ lernen die Kinder nicht nur ihre Gefühle zu spüren und ihre Bedürfnisse zu benennen sondern auch sich selbst zu achten und wahrzunehmen.

 

Mit dieser Pädagogik unterstützen wir gleichzeitig die Prävention zur sexualisierten Gewalt. Es ist uns wichtig, dass die individuellen Grenzen respektiert werden. Das Kind wird in seinem Bedürfnis nach NäheZuwendung und Körperkontakt respektiert. Es lernt ein klares „nein“ auszusprechen, wenn es sie sich in seiner Intimsphäre gestört fühlt. 

 

Folg. Punkte unterstützen zusätzlich den Schutz vor Intimsphäre:

 

Im Krippenbereich achten wir auf gleiche Wickelpersonen, damit die Kinder nicht ständig von wechselnden Personen gewickelt werden. 

 

Die Kinder haben die Möglichkeit im Kindergartenbereich die Toilette mit einem Riegel zu verschließen. Im Sommer baden bei uns alle Kinder mit Badehöschen.