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Zusätzliche Angebote im Kindergartenbereich

Veröffentlicht in Sonstiges

 

 

Gruppenöffnung

Im Freispiel haben die Kinder die Möglichkeit andere Gruppen zu besuchen oder in der Halle und im Werkraum ihre Vorlieben auszuleben. Die Kinder genießen diese Freiheit und kennen die Regeln für diese Räume. Sie werden von einer pädagogischen Kraft beaufsichtigt.

 

Projekte

Sie finden an 2 Nachmittagen wöchentlich statt und unterstützen die Möglichkeit der Selbstentfaltung. Ein Projekt dauert einen Monat und findet gruppenübergreifend statt. Das Projekt richtet sich nach dem situationsorientierten Ansatz, das heißt nach der derzeitigen Situation der Kinder. Es werden viele Materialerfahrungsprojekte angeboten mit Ton, Holz, Farben aber auch Projekte zur Körperwahrnehmung, wie Massage und Bewegung.

Die Projekte sind für die Kinder ab 4 Jahren gedacht, um den Kindern noch einmal in der kleinen Gruppe weitere Erfahrungsmöglichkeiten zu bieten.

 

Naturtage

Vom Frühjahr bis zu den Sommerferien gehen wir mit den Kindern in die Natur, an die Iller, auf die Wiesen, in den Wald. Die Schätze der Natur einmal wöchentlich zu entdecken bereitet den Kindern viel Spaß. Es ist uns wichtig, den Kindern die Natur bewusst zu machen und ihre Sensibilität für die Pflanzen und Tiere zu verstärken. Ihr Kind lernt die natürliche Umwelt wahrzunehmen.

Den Kreislauf von Werden / Sein / Vergehen erlebt das Kind als Harmonie des Lebens.

Die beruhigende Wirkung der Natur löst viele Aggressionen bei den Kindern und bietet die Möglichkeit ihren Bewegungsdrang auszuleben.

 

Sprachliche und mathematische Förderung

Wir vertiefen zusätzlich zu den Beschäftigungen in den Gruppen das Buchstaben hören, Silben klatschen, reimen und Geschichten erzählen. Wir erlernen spielerisch Zahlen, erleben Zahlenräume, geometrische Formen.

  

Entwicklungsordner

 

Eine Erinnerung für das ganze Leben - 

Eltern bekommen Einblick in den Alltag Ihres Kindes im Kinderhaus

 

 Zu einem Schwerpunkten in unser Pädagogik zählt das Aufzeichnen der Entwicklungsschritte Ihres Kindes. Wir beobachten das Kind in seiner Entwicklung und dokumentieren sein Tun in unserem Kinderhaus. Daraus entsteht ein Ordner, in dem wir und Ihr Kind gemeinsam Fortschritte seiner Entwicklung festhalten.

Deshalb hat jedes Kind in unserer Einrichtung einen Ordner.

 

In jedem Ordner der Kinder werden folgende Entwicklungsschritte festgehalten:

  • Bilder über die Feste und den päd. Alltag im Kinderhaus (z.B. Fasching, Ausflüge usw.)

 

  • Die Entwicklung der Malstufen Ihres Kindes über die Kinderhauszeit. (von Punkten, Kritzeleien – bis zum detailliert gemalten Bild )

 

  • Aufgabenstellungsbilder von uns: z.B. Wer lebt in Deiner Familie?

 

  • Welchen Beruf möchtest Du später ausüben?

 

  • Erfindung einer eigenen Geschichte usw.

 

  • Schneide- und Faltarbeiten

 

  • Lieder und Spiele, die Ihr Kind besonders gerne mag

 

  • Entwicklungsgeschichte (wird im Vorschuljahr geschrieben und kommt kurz vor der Übergabe an die Eltern in die Mappe)

 

 

Auch in unseren Krippengruppen gibt es einen Entwicklungsordner

für jedes Kind in etwas vereinfachter Form.

 

Für so einen Entwicklungsordner leistet unser pädagogisches Personal ganz viel persönlichen Einsatz, der uns wichtig ist und den wir für Sie und Ihr Kind gerne erbringen.

 

Wir und Ihr Kind freuen uns über Ihr Feedback und Ihre Wertschätzung hierfür.

 

Gerne können Sie auch in einem Elterngespräch den Ordner Ihres eigenen Kindes einsehen.

 

 

Motopädagogik 

Einmal wöchentlich bieten wir in Zusammenarbeit mit einem Fachdienst Motopädagogik im Kinderhaus an. Die Eltern können Ihr Kind für dieses Zusatzangebot anmelden. Hierfür wird ein monatlicher Beitrag vom Fachdienst erhoben. Renate Zimmer sagt: „Das Bild, das ein Kind von sich selbst hat, ist in hohem Ausmaß abhängig von der Einschätzung seiner eigenen körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit.“ Die Motopädagogik sieht Geist, Körper und Seele als Einheit. Sie gleicht motorische Bewegungsabläufe aus und trägt so zum Wohlbefinden des Kindes bei. Die Begegnung mit dem eigenen Körper, das bewusste Spüren und Wahrnehmen ist von großer Bedeutung. So lernt das Kind sich selber und seine Empfindungen besser kennen und kann dadurch anderen angemessen begegnen.

 

Integration

Integration ist das Zusammenführen von individuellen Menschen. Sie ist ein gegenseitiger Prozess des Begreifens, Kennen lernens und Akzeptierens von behinderten, auffälligen, ausländischen und normal gesunden Menschen. Durch ihre gemeinsame Berührung hat jeder die Chance vom anderen zu lernen.

Dies ist die Grundlage zur Bildung von Toleranz.

Wir bieten in unserer Einrichtung die Möglichkeit zur Integration.  Die Kinder werden in Zusammenarbeit mit Logopäden, Ergotherapeuten, der Kinderhilfe Allgäu und anderen Fachdiensten gefördert und integriert.

 

Kinderhauszeit – Vorbereitung für die Schule

In der pädagogischen Auseinandersetzung und aufgrund der Anforderungen des Bildungs- und Erziehungsplanes hat sich herausgebildet, dass ganzheitliche Förderung auf der Basis des Spiels eine angemessene Schulvorbereitung darstellt.

Jedes Kind bringt ein unendliches Lern- und Entfaltungspotential mit auf die Erde und hat bis zum Kindergartenalter schon viele, viele Handlungen aus sich selbst bewältigt (zum Beispiel: Laufen, Essen und Spielen). Durch dieses Verstehen bieten wir den Kindern Freiraum zur Entfaltung. Wir bieten Anregung und Angebote sowie Hilfestellung, um das Potential der Kinder zu entfalten.

Aus diesen Gründen ist es unsere Auffassung, dass die Vorschulzeit den gesamten Zeitraum von 0-6 Jahren umfasst.

Die Kinder lernen täglich mit jedem Spiel und jedem Tun.

Wir bieten für die Vorschulkinder als Höhepunkt der Kinderhauszeit

einen Ausflug und eine Übernachtung im Kinderhaus an.

 

Zusammenarbeit mit anderen Einrichtungen

Wir arbeiten mit Logopäden, Ergotherapeuten, der Kinderhilfe Allgäu, der Erziehungsberatungsstelle und anderen Kindergärten zusammen. Jederzeit sind wir bereit neue Kontakte zu knüpfen, um unsere pädagogische Arbeit zu unterstützen. Gleichzeitig stehen wir in ständigem Kontakt und Gesprächsaustausch mit den zuständigen Schulen.